Fachrichtung Grafik und Medien
Häufig gestellte Fragen und Antworten im Bereich Grafik und Medien
Häufig gestellte Fragen im Bereich Grafik und Medien
Allgemeines Grundwissen, Einblick in die Berufswelt, Einblick in unterschiedliche Berufsfelder, theoretisches und praktisches Grundwissen.
Die Ausbildungsschwerpunkte in der 1. Klasse Medien sind:
Mediengestaltung (Typografie und Schriftkunde, Gestaltung von Drucksachen, Datenaufbereitung und Ausführung)
Grafik/Design (Gestaltungstechnik, Grafik und Illustration)
Fotografie (Umgang mit Kameras und Zubehör, Bildgestaltung, Aufnahmetechniken, Entwicklung, Vergrößerung)
Drucktechnik (künstlerischer Druck, mehrfarbige Offset- und Siebdruckarbeiten)
Fertigung (Herstellung von handwerklichen Produkten, industrielle und maschinelle Buchbindearbeiten)
Flexibilität und Weitblick, Offenheit für alles Neue, Lernbereitschaft, Neugier, Begeisterung, Bereitschaft zu ständigem Weiterlernen, Geschmack, Ästhetik, Farbgefühl, Gefühl für Raumaufteilung, gutes Farbensehen, gute Sprach- und Rechtschreibkenntnisse, Freude an Sprache, logisches Denken und Rechnen, technische Begabung, Kreativität, zeichnerisches Talent
Weiterführende Möglichkeiten nach der ersten Klasse sind der Einstieg in die 2. Berufsfachschule Mediengestalter für Digital- und Printmedien, der Einstieg in die Berufsschule (Drucker, Buchbinder, Mediengestalter und alle anderen Berufe) oder der Einstieg in eine 2. Klasse Oberschule.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in der 2. Und 3. Klasse in Lernfeldern statt, d.h. der Unterricht findet handlungsorientiert statt.
Der Begriff und das Konzept „Lernfeld“ steht für berufliches Lernen und orientiert sich vor allem an betrieblichen Handlungsabläufen und zielt auf die Ganzheitlichkeit der Lernprozesse ab.
Ein Lernfeld ist die Bündelung von Inhalten und Themen aus verschiedenen Fächern und Sachgebieten zu sachlogischen Einheiten, deren Zusammenhang auch für die Schüler/innen und Lehrlinge als notwendig und daher als sinnvoll erkannt wird. Dies stärkt die Lernmotivation der Jugendlichen und führt dazu, dass sie am Ende des Ausbildungsabschnittes die beruflichen Handlungsabläufe in ihrer Gesamtheit (Auftragsakquisition, -analyse, -planung, -durchführung und -auswertung) beherrschen.
Dadurch geht dieses fächerübergreifende Lernen in Lernfeldern über die reine Vermittlung von Fachkompetenz hinaus, indem es zusätzlich auf den Erwerb von Methoden-, Sozial- und Individualkompetenzen abzielt.
Das Lernfeld wird zu einem Identitätsmerkmal der Berufsbildung, welches folgende Vorzüge aufweist:
> die Lernenden können möglichst eigenständig analysieren, planen, durchführen, kontrollieren, korrigieren und ihre eigenen Leistungen bewerten;
> berufliches Fachwissen und das Wissen um Arbeitsabläufe wird in ganzheitlicher Form, d.h. mitsamt den notwendigen Kommunikativen, Sozial- und Methodenkompetenzen vermittelt;
> die Eigenverantwortung der Einzelnen tritt in den Vordergrund, das Individuum wird gestärkt für einen produktiven Umgang mit dem gesellschaftlichen Wandel.
Das Spektrum von Print- und Digitalmedien ist vielfältig. Ob Anzeigen, Prospekte, Kataloge,Plakate, Messewände, Verpackungen, Zeitungen, Zeitschriften oder Internetseiten – siemüssen gestaltet werden. Aus dem Layout und der Designkonzeption entsteht eine Vorlagefür den Druck oder den Bildschirm.
Das wichtigste Werkzeug des Mediengestalters ist der Computer. Mit Hilfe passender Software werden die Daten erfasst, bearbeitet und individuell zu einem Layout gestaltet. Immer stärker nachgefragt wird auch die medien-übergreifende Kombination digitaler Medien und Printmedien.
Zu den abwechslungsreichsten und interessantesten Aufgaben des Mediengestalters gehört es, ein stimmiges, aussagekräftiges Gesamtbild für ein Print- oder Digitalmedien-Produkt zu gestalten. Das Anordnen von Text, Bild und Grafik erfordert Präzisionsarbeit, Gespür für Ästhetik und das Denken in Zusammenhängen.
Mediengestalter bereiten auch Bilddaten auf, legen Farbtöne, Farbnuancen und Bildausschnitte fest. Sie bearbeiten digitale Farbbilder und erstellen Präsentationsvorlagen. Texte, Bilder und Grafiken werden am Bildschirm zusammengeführt und kreativ gestaltet. Überschriften, Bildunterschriften und umfangreiche Texte müssen sinnvoll, zum Thema und der Zielgruppe passend, angeordnet werden.
Trotz Hightech steht in diesem Beruf der Mensch im Vordergrund. Besonders die Arbeit im Team, die Beratungsgespräche mit dem Kunden sowie das Erstellen und Präsentieren von Medienvorlagen, gehören zu seinen Aufgaben.
Freude am Umgang mit Hard- und Software sowie Kreativität sind beim Gestalten mit Schriften, Bildern, Formen und Farben wichtige Voraussetzungen.
Gutes Seh- und Farbunterscheidungsvermögen und sichere Rechtschreib-kenntnisse sind außerdem erforderlich. Für den Umgang mit Kunden, Werbeagenturen und Kollegen sind Teamfähigkeit, Kontaktfreudigkeit und Kommunikationsfähigkeit gefragt.
Im beruflichen Alltag werden ein gutes Sprachgefühl, eine solide Allgemeinbildung und Fremdsprachenkenntnisse benötigt.
In der 2. Klasse sind unter dem Schuljahr ein 2-wöchiges und in den Sommermonaten ein 4-wöchiges Praktikum vorgesehen. Die Praktikas sind verpflichtend und werden in die Zeugnisbewertung mit einbezogen.
In der 3. Klasse ist unter dem Schuljahr ein 3-wöchiges Praktikum vorgesehen. Das Praktikum ist verpflichtend und wird in die Zeugnisbewertung mit einbezogen.
Ja, dazu benötigst du einen positiven Abschluss einer 1. Klasse Vollzeitausbildung.
Du hast die Möglichkeit dir eine Arbeit als Mediengestalter zu suchen, die 4. Klasse (Spezialisierungsjahr zum Multimediagestalter) an unserer Schule zu besuchen und anschließend evtl. auch die 5. Klasse, um eine Berufsmatura zu erwerben. Auch der Erwerb des Gesellendiploms ist ein mögliches Ziel.
Der Multimediagestalter vereint informative, multimediale, gestalterische, kaufmännische und kommunikative Kompetenzen. Seine Tätigkeiten besteht in der Auswahl, Konzeption, Planung und digitalen Produktion von Werbe- und Marketingmittel.
Seine Tätigkeit reicht von der Planung des Werbebudgets und der Marketingaktivitäten, der Zusammenarbeit mit dem Kreativen, bis zur Durchführung und digitalen Produktion der tagesaktuellen Angebote in Printmedien, Internet usw.
Nach positivem Abschluss der 4. Klasse und der Abschlussprüfung (Praktische Arbeit und Fachgespräch) erhältst du ein Berufsbildungsdiplom zum Multimediagestalter.
